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Welche unterschiedlichen Konfigurationen von Getränkeabfüllmaschinen gibt es?

2026-02-05 10:25:53
Welche unterschiedlichen Konfigurationen von Getränkeabfüllmaschinen gibt es?

Schwerkraft- vs. Druckabfüllung: Prinzipien passgenau auf die Getränketype abstimmen

Wie die Schwerkraftabfüllung den hydrostatischen Druck für kostengünstige Anwendungen mit niedrigviskosen Getränken nutzt

Das Füllverfahren nach dem Schwerkraftprinzip nutzt das Eigengewicht der Flüssigkeit. Grundsätzlich wird ein Behälter höher als die Fülldüsen positioniert, sodass die Schwerkraft den größten Teil der Arbeit leistet und den erforderlichen Druck auf natürliche Weise erzeugt. Sobald Behältnisse auf dem Förderband vorbeilaufen, öffnen sich Ventile und lassen das Produkt einfließen, bis der gewünschte Füllstand erreicht ist. Dieses Verfahren eignet sich am besten für nicht kohlensäurehaltige Getränke mit geringer Viskosität wie Wasser, einige Fruchtsäfte und Speiseöle. Da nur wenige bewegliche Komponenten zum Einsatz kommen und kein externer Druck erforderlich ist, sparen diese Anlagen im Vergleich zu druckbasierten Verfahren etwa 20 bis 30 Prozent bei Energiekosten und Wartungsaufwand. Allerdings können sie keine schaumbildenden oder kohlensäurehaltigen Produkte verarbeiten. Funktioniert jedoch alles reibungslos, erreichen Schwerkraftfüller eine Leistung von rund 300 Flaschen pro Minute und zeichnen sich zudem durch einen besonders einfachen betrieblichen Ablauf aus.

Warum das Füllen unter Druck für kohlensäurehaltige Getränke unerlässlich ist, um CO₂ zu bewahren und Schaumbildung zu verhindern

Wenn es darum geht, die Kohlensäure während des Abfüllens zu bewahren, wirkt das Druckabfüllen wahre Wunder, indem es kurz vor dem Abfüllen des Getränks den Druck zwischen dem Getränkbehälter und den leeren Flaschen angleicht. Der Prozess beginnt damit, dass die Flaschen zunächst mit CO₂ unter Druck gesetzt werden; anschließend erfolgt das Abfüllen bei einem konstanten Druck von etwa 15 bis 30 psi (Pfund pro Quadratzoll). Dies ist von großer Bedeutung, da Limonaden und Sprudelwasser mindestens 4,5 Volumen gelösten Gases benötigen, um richtig karbonisiert zu bleiben. Gerät das System aus dem Gleichgewicht, entweicht das gesamte CO₂ plötzlich, was zu erheblichen Schaumbildungsproblemen führt, die eine gleichmäßige Abfüllung beeinträchtigen und wertvolles Produkt verschwenden. Nach Beobachtungen aus der Branche reduzieren solche druckgesteuerten Systeme den Schaumverlust um rund 70 Prozent. Zudem gewährleisten sie eine Abfüllgenauigkeit von ±1,5 %, selbst wenn die Maschinen mit einer Geschwindigkeit von über 5.000 Einheiten pro Stunde laufen.

Überlauf- und isobare Konfigurationen: Sicherstellung einer konsistenten Füllmenge und Integrität der Karbonisierung

Überlauf-Füllung für einheitliche Füllmengen bei unregelmäßigen oder wärmeempfindlichen Behältern

Bei Verwendung von Überlauf-Füllverfahren werden die Behälter während des Füllvorgangs untergetaucht, was sowohl die optische Attraktivität als auch genaue Volumenmessungen gewährleistet. Überschüssige Flüssigkeit fließt einfach zurück in das Reservoirsystem. Diese Anordnung bewältigt jene geringen Unterschiede bei Kunststoff-(PET-), Glas- oder ungewöhnlich geformten Flaschen recht gut. Zudem verhindert sie thermische Schäden, die die Behälter im Laufe der Zeit sonst schwächen könnten. Die Reduzierung von Abfall liegt laut Herstellerangaben ebenfalls auf einem guten Niveau – etwa 3 bis 5 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen offenen Füllverfahren. Was diesen Ansatz so beliebt macht, ist die einfache Mechanik. Der Wechsel zwischen verschiedenen Flaschengrößen erfolgt schnell und erfordert keine umfangreichen Justierungen. Daher setzen viele Hersteller bei der Abfüllung von Produkten wie Mineralwasser, Fruchtsäften und bestimmten Ölprodukten nach wie vor auf Überlaufsysteme, bei denen ein einheitlicher Flüssigkeitsstand an der Oberseite entscheidend für die Einhaltung der Markenimage-Standards ist.

Isobare (Gegendruck-)Abfüllung: Aufrechterhaltung des Gleichgewichts zum Schutz der Kohlensäure in Erfrischungsgetränken und Sprudelwasser

Das isobare Abfüllverfahren hilft dabei, den Kohlensäuregehalt unverändert zu halten, indem sichergestellt wird, dass der Druck des Getränks genau dem Druck im Behälter vor Beginn der Abfüllung entspricht. Der Prozess erfolgt in drei Hauptphasen: Zunächst wird die gesamte Luft mit CO₂ aus dem Behälter verdrängt, anschließend erfolgt der Flüssigkeitstransfer unter Aufrechterhaltung dieses Gegendrucks und schließlich wird der gesamte Vorgang stabilisiert, um Verluste zu vermeiden. Dadurch bleibt der Kohlensäuregehalt sehr konstant – üblicherweise innerhalb einer Abweichung von etwa 0,2 Volumenanteilen – was bedeutet, dass jede Charge ihre Spritzigkeit und ihren Geschmack konsistent bewahrt. Moderne Anlagen sind heute mit Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich und in Echtzeit Druckänderungen überwachen. Dadurch können Hersteller beeindruckende Abfüllgeschwindigkeiten erreichen – teilweise über 150 Flaschen pro Minute –, ohne die branchenüblichen Qualitätsstandards für kohlensäurehaltige Getränke zu beeinträchtigen.

Trinkflüssigkeits-Füllmaschinen nach Messprinzip: Volumetrische, gravimetrische und Durchflussmessersysteme

Volumetrische Füller (Kolben-, Schnecken- und Peristaltiksysteme): Abwägung zwischen Geschwindigkeit, Genauigkeit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Viskositäten

Volumetrische Füllanlagen arbeiten, indem sie exakte Mengen mechanisch bewegen. Für dickflüssige Produkte wie Milch oder Soße werden üblicherweise Kolbensysteme eingesetzt. Trockene Pulverprodukte wie Proteinmischungen erfordern stattdessen Schneckenfüller. Bei empfindlichen Getränken wie kaltgepresstem Saft, der sich leicht zersetzen kann, kommen hingegen Peristaltikpumpen zum Einsatz. Die Genauigkeit liegt hier bei etwa ± 0,5 % und gilt unabhängig davon, ob es sich um eine sehr dünne Flüssigkeit wie Wasser oder um eine deutlich dickere wie Honig handelt. Die Produktionsgeschwindigkeit kann je nach zu füllendem Produkt bis zu 300 Flaschen pro Minute erreichen. Was diese Maschinen besonders bei mittelgroßen Betrieben beliebt macht, ist ihr einfacher Installationsprozess und die leichte Anpassbarkeit. Sie zeigen ihre Stärken besonders dann, wenn Unternehmen während ihrer Produktionsläufe Produkte mit vergleichbaren Viskositätsstufen verarbeiten müssen – beispielsweise beim Wechsel zwischen herkömmlichem Zitrusfruchtsaft und verschiedenen Kräutertee-Mischungen.

Gravimetrische Systeme für Premium- oder dichtevariable Getränke – Erzielung einer Gewichtsgenauigkeit von ±0,2 %

Gravimetrische Füllsysteme arbeiten mit extrem präzisen Lastzellen, um tatsächlich die Menge des Produkts zu messen, die in jeden Behälter gefüllt wird. Dadurch werden alle störenden Fehler eliminiert, die entstehen, wenn Produkte wie Craft-Soda, Ahornsirup oder aktuelle CBD-Getränke unterschiedliche Dichten aufweisen. Die fortschrittlichsten Maschinen verfügen heute über intelligente Systeme, die die Füllmenge während des laufenden Betriebs automatisch anpassen können – eine Funktion, die besonders hilfreich ist, wenn sich die Viskosität des zu füllenden Produkts ändert oder es sich während der Produktion erwärmt. Die meisten Hersteller berichten von jährlichen Einsparungen bei Produktverlusten von rund 3 bis 5 Prozent, was sich bei teuren Inhaltsstoffen deutlich summieren kann. Zwar sind diese gravimetrischen Systeme nicht so schnell wie ihre volumetrischen Pendants, doch die meisten Branchenexperten betonen, dass die Erzielung einer Genauigkeit von ±0,2 % durchaus gerechtfertigt ist, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist, Etiketten exakt stimmen müssen oder der gesamte Ruf eines Unternehmens davon abhängt, dass die Dosierung stets korrekt ist.

Automatisierung und Integration: Von manuellen Getränkeabfüllmaschinen-Setups zu vollautomatischen Monoblock-Anlagen

Bei der Automatisierung wählen Getränkehersteller unterschiedliche Automatisierungsstufen, abhängig von der Größe ihres Betriebs und ihren spezifischen Anforderungen. Kleine Craft-Brauereien setzen häufig auf manuelle Systeme, da diese sich hervorragend für begrenzte Produktionsmengen eignen. Halbautomatische Maschinen übernehmen das Abfüllen, erfordern jedoch weiterhin manuelles Be- und Entladen der Behälter. Für größere Betriebe bieten vollautomatische Monoblock-Anlagen alles in einem System: Flaschen werden gefüllt, verschlossen, etikettiert und gleichzeitig auf Qualität geprüft – ohne Unterbrechung. Diese fortschrittlichen Systeme nutzen SPS-gesteuerte Förderanlagen und Servomotoren, um die Produkte kontinuierlich zu bewegen, wodurch eine Produktionskapazität von über 30.000 Flaschen pro Stunde bei einer Füllgenauigkeit von etwa ±0,5 Prozent erreicht wird. Weniger manueller Eingriff bedeutet zudem ein geringeres Kontaminationsrisiko. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von XuebaPack zeigt, dass der Einsatz solcher Monoblock-Anlagen die Produktivität im Vergleich zu separaten Maschinen, die jeweils nur eine einzelne Aufgabe ausführen, um 30 bis 60 Prozent steigern kann. Allerdings gibt es einen wichtigen Aspekt zu beachten: Die anfänglichen Investitionskosten liegen deutlich über denen herkömmlicher Anlagen, und diese Maschinen erfordern zudem eine spezielle Wartung. Unternehmen, die eine Skalierung planen, sollten daher die Zahlen sorgfältig prüfen, bevor sie den Umstieg vornehmen.

FAQ

Was ist der Hauptunterschied zwischen Schwerkraft- und Druckfüllung?

Bei der Schwerkraftfüllung wird das Gewicht der Flüssigkeit genutzt, um Behälter zu füllen; sie eignet sich daher ideal für nicht-kohlensäurehaltige Getränke mit geringerer Viskosität. Bei der Druckfüllung hingegen werden kontrollierte Druckniveaus eingesetzt, um die Kohlensäure in sprudelnden Getränken wie Limonade und Sprudelwasser zu bewahren.

Warum ist die isobare Füllung für kohlensäurehaltige Getränke wichtig?

Die isobare Füllung erhält das Druckgleichgewicht zwischen dem Getränk und dem Behälter aufrecht und stellt so sicher, dass die Kohlensäure erhalten bleibt und der Geschmack über alle Produktchargen hinweg konsistent ist.

Wann sollte ein Unternehmen die Verwendung von gravimetrischen Füllsystemen in Erwägung ziehen?

Gravimetrische Füllsysteme eignen sich ideal für Premium-Getränke oder Produkte mit unterschiedlichen Dichten, da sie eine hohe Genauigkeit bei der Füllgewichtsmessung erreichen und daher für Branchen geeignet sind, in denen Präzision entscheidend ist.

Welche Vorteile bieten vollautomatische Monoblock-Anlagen?

Vollautomatische Monoblock-Anlagen integrieren mehrere Prozesse in einem System und steigern so die Produktivität sowie die Reduzierung von Kontaminationsrisiken durch eine Minimierung des menschlichen Kontakts. Sie erfordern jedoch höhere Anfangsinvestitionen und eine spezialisierte Wartung.

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